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Chronik 1966

  • Februar

     
    • 1966

      2. Februar

      Die „Neue Zürcher Zeitung" und die „Times" berichten, dass die Bundesrepublik seit Ende 1963 rund 2.600 politische Häftlinge von der DDR für einen Gegenwert von 100 Mio. DM in Form wirtschaftlicher Gegenleistungen (Kaffee, Zitrusfrüchte und anderes mehr) freigekauft habe.
    • 1966

      7. Februar

      Willi Block, dessen Name zunächst unbekannt bleibt, versucht am Außenring um Berlin, bei Staaken, auf West-Berliner Gebiet zu flüchten. Beim Durchkriechen der Drahthindernisse wird er entdeckt. Der Aufforderung von Grenzsoldaten, zurückzukehren, kann er nicht folgen, da er im Stacheldraht festhängt.

      72 Schüsse werden auf den Wehrlosen abgefeuert, danach schneiden ihn Soldaten aus dem Stacheldraht und transportieren den blutüberströmten Körper ab. Die Bergung der Leiche wird von West-Berliner Polizeibeamten beobachtet und dokumentiert. Willi Block, geboren am 5. Juni 1934, erschossen am 7. Februar 1966 in der Nähe des Grenzübergangs Staaken Weniger anzeigen
    • 1966

      10. Februar

      In der DDR fabuliert der Gesandte Gerhard Kegel, dass jeder der beiden deutschen Staaten sowie West-Berlin ein eigenes Staatsvolk besitze. Die einheitliche deutsche Nation – die eingestandenermaßen in der Vorstellung vieler Deutscher noch lebe – soll damit zu einer Fata Morgana erklärt werden.
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