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Chronik 1968

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    • 1968

      2. April

      Beginn des offenen Terrorismus in der Bundesrepublik: Unter dem Verdacht der Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern werden Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Horst Söhnlein verhaftet. Vorbild der Brandstifter ist der Anschlag auf ein Kaufhaus in Brüssel vom 22. Mai 1967, bei dem 322 Menschen umkamen. Den Europäern soll mit diesen Anschlägen der Napalmtod in Vietnam nähergebracht werden.
    • 1968

      8. April

      In der DDR tritt eine neue Verfassung in Kraft, in der die DDR als „sozialistischer Staat deutscher Nation" bezeichnet wird. Sie ist zuvor durch einen Volksentscheid gebilligt worden.
    • 1968

      11. April

      In West-Berlin wird der Vorsitzende des SDS, Rudi Dutschke, auf offener Straße niedergeschossen und schwer verletzt. In vielen Städten der Bundesrepublik finden Demonstrationen der Außerparlamentarischen Opposition gegen den Mordanschlag statt („Osterunruhen").

      In Berlin werden Auslieferungsfahrzeuge des Springer-Verlages, dessen Hetze gegen die Studentenbewegung den Attentäter mit motiviert haben soll, in Brand gesetzt und ein Anti-Springer-Tribunal abgehalten.


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    • 1968

      28. April

      Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zieht die rechtsextreme NPD mit 9,8 Prozent der Stimmen in das Landesparlament ein; CDU und FDP halten ihren Stimmenanteil, die SPD erleidet starke Verluste.
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