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Chronik 1974

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    • 1974

      13. Juni - 6. Juli

      Die Mannschaft der Bundesrepublik verliert gegen die DDR bei der X. Fußballweltmeisterschaft: (v. l. n. r.) Franz Beckenbauer, Berti Vogts gegen Martin Hoffmann; Aufnahme 22. Juni 1974
      In der Bundesrepublik findet die X. Fußballweltmeisterschaft statt. In der ersten Finalrunde treffen die Mannschaften der beiden deutschen Staaten aufeinander.

      Durch ein Tor von Jürgen Sparwasser besiegt die Elf der DDR überraschend die DFB-Auswahl. Mit einem 2:1 Sieg über die Niederlande wird die Bundesrepublik dennoch Weltmeister.
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    • 1974

      18. Juni

      SED-Generalsekretär Erich Honecker trifft im Moskauer Kreml zu einem Gespräch mit KPdSU-Chef Leonid Breschnew zusammen.

      Unverblümt lässt der sowjetische Parteichef seinem Ärger über den rumänischen KP-Chef Nicolae Ceausescu, der einen Erfolg der europäischen Sicherheitskonferenz hintertreibe, freien Lauf: „Unter uns gesagt", vertraut er Honecker an, „es wird die Zeit kommen, da wir Ceausescu die Wahrheit ins Gesicht sagen müssen. Wir werden ihn fragen: Wohin gehst Du? Entweder mit uns oder Du treibst ein gefährliches Spiel."

      Honecker ist bemüht, Bedenken Breschnews über ein zu weitgehendes Entgegenkommen der DDR gegenüber der Bundesrepublik auszuräumen. Fragen der Familienzusammenführung würden restriktiv behandelt, über Genehmigungen zur Ausreise entscheide allein er. Außerdem schiebe die DDR unter dem Deckmantel der Familienzusammenführung so „manche kriminelle Elemente" in die BRD ab. Schritt für Schritt werde die DDR zudem ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber der BRD abbauen. Weniger anzeigen
    • 1974

      19. Juni

      Der Bundestag beschließt, dass das Umweltbundesamt seinen Sitz in West-Berlin erhalten soll. Die DDR protestiert, da sie dies als Verstoß gegen das Viermächteabkommen betrachtet.
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