SED, Argumentation zum 10. Jahrestag der militärischen Sicherung der Staatsgrenze der DDR, 1971

[Auszug]

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1971/6 Nr. 59

Argumentation zum 10. Jahrestag der militärischen Sicherung der Staatsgrenze der DDR

Am 13. August 1971 jährt sich zum zehnten Mal der Tag, an dem im Einvernehmen mit den verbündeten sozialistischen Staaten des Warschauer Vertrages durch die Arbeiter-und-Bauern-Macht in der Deutschen Demokratischen Republik die militärische Sicherung der Staatsgrenzen zu Westberlin und der BRD vollzogen wurde. Mit den entschlossenen Maßnahmen zur Sicherung der Staatsgrenze der DDR wurde die geplante imperialistische Aggression gegen die DDR vereitelt und der Frieden in Europa gerettet. Gleichzeitig wurde der von Westberlin und der BRD aus betriebenen fortwährenden Ausplünderung der DDR ein Ende gesetzt.

Die Vorbereitung und Durchführung aller Maßnahmen zum 10. Jahrestag der Errichtung des antifaschistischen Schutzwalls stehen im Zeichen der Auswertung des VIII. Parteitages der SED.

Die Würdigung der Sicherungsmaßnahmen vom 13. August ist im engen Zusammenhang mit dem gleichzeitigen 100. Geburtstag Karl Liebknechts besonderer Anlaß für eine überzeugende Darstellung der zielklaren, kontinuierlichen Politik der sozialistischen Staatengemeinschaft für Frieden und europäische Sicherheit, gegen Imperialismus und Aggression. Dieser Jahrestag sollte in breitem Umfang genutzt werden, um die revolutionären Kampftraditionen der deutschen Arbeiterklasse und die Militärpolitik der SED bewußt zu machen.

Davon ausgehend wird besonders auf die Behandlung folgender Fragen und Probleme orientiert:

1. Der Friede wurde sicherer, nicht nur durch das Vereiteln eines militärischen Konflikts, sondern durch die Tatsache unverrückbarer Grenzen. Die Vergangen-[...]


Quelle: ZZF.