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  • Brief von Bundeskanzler Helmut Schmidt an SED-Generalsekretär Erich Honecker, 24. Juli 1981
    In dem Schreiben vom 24. Juli spricht sich der Bundeskanzler für ein Gespräch ohne Vorbedingungen "zu einem für beide Seiten geeigneten Zeitpunkt" aus, warnt aber zugleich vor einer Intervention des Warschauer Paktes in Polen.
  • Brief von KPdSU-Generalsekretär Leonid Breschnew an SED-Generalsekretär Erich Honecker mit der Ankündigung, die Rohöllieferungen zu kürzen, 27. August 1981
    Der sowjetische Partei- und Staatschef Leonid I. Breschnew teilt SED-Generalsekretär Erich Honecker mit, ab 1982 die sowjetischen Erdöllieferungen an die DDR verringern zu wollen.
  • Brief von SED-Generalsekretär Honecker an KPdSU-Generalsekretär Breschnew, nicht die Grundpfeiler der Existenz der DDR zu untergraben, 4. September 1981
    Nach der Mitteilung von Breschnew, die sowjetischen Erdöllieferungen an die DDR verringern zu wollen, antwortet Erich Honecker, dass sich der Verlust auch nur eines Teils der sowjetischen Lieferungen "außerordentlich negativ auf die Volkswirtschaft der DDR auswirken" werde.
  • Solidarnosc-Aufruf an die Arbeiter Osteuropas, 8. September 1981
    Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS nennt die Deligiertenversammlung der polnischen Solidarnosc eine "antisozialistische und antisowjetische Orgie", bei der ein Aufruf zur Gründung von "freien Gewerkschaftsbewegungen" im ganzen Ostblock verabschiedet wird.
  • Kriegsrechts-Verordnung des polnischen "Militärrats der nationalen Rettung", 13. Dezember 1981
    In Polen wird das Kriegsrecht ausgerufen. Die Gewerkschaft Solidarnosc wird verboten, ihre Führer verhaftet. Im ganzen Land kommt es zu einer Welle der Repression. Trotzdem arbeitet die Solidarnosc im Untergrund weiter. Erst im Juli 1983 wird das Kriegsrecht offiziell aufgehoben.
 
 
 
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