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  • Lange, Johannes
    Von zwei Postentürmen aus wird das Feuer auf ihn eröffnet, auch die gerade eingetroffene Wachablösung feuert auf den Flüchtenden. Acht Grenzsoldaten geben insgesamt 148 Schuss auf Johannes Lange ab. Unmittelbar vor dem letzten Hindernis, der dreieinhalb Meter hohen Betonmauer, wird er hinterrücks von fünf Kugeln in Kopf, Hals, Nacken und Oberschenkel getroffen und ist sofort tot.
  • Kluge, Klaus-Jürgen
    Der Postenführer, der sich noch auf dem Turm befindet, entdeckt Klaus-Jürgen Kluge an der Mauer. Da der untere Posten auf seine Anweisung, den Flüchtenden festzunehmen, nicht reagiert, stürmt er selbst vom Turm. Er rennt zur Mauer und gibt im Laufen aus ca. 60 Meter Entfernung ohne vorherigen Warnruf oder Warnschuss zwei gezielte Feuerstöße aus der Hüfte auf den Flüchtenden ab, der schon mit dem Oberkörper auf der Mauerkrone liegt.
  • Lis, Leo
    Leo Lis war 45 Jahre alt, arbeitete als Melker und wohnte im Kreis Kamenz. Am Abend des 20. September 1969 wollte er von Ost- nach West-Berlin flüchten. Im Bereich des Nordbahnhofs hatte er bereits mehrere Sperranlagen überwunden, als er gegen 20.00 Uhr am Alarmzaun von Grenzsoldaten entdeckt wurde.
 
 
 
Bundeszentrale für Politische Bildung DeutschlandRadio ZZF Potsdam