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  • Franz Thedieck, Zonenflucht und West-Ost-Wanderung, 8. April 1961
    Staatssekretär Franz Thedieck vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen spricht im RIAS über die Fluchtbewegung aus der DDR und die Übersiedlung von West nach Ost.
  • Bericht eines DDR-Flüchtlings, 10. April 1961
    Weil er zum Todestag seiner Schwiegermutter nach West-Berlin gefahren ist, bekommt dieser Zeitzeuge Schwierigkeiten im Betrieb und mit der Partei. Zehn Monate später hält die Familie den "Terror der SED" nicht mehr aus und wandert "schweren Herzens" aus der "Ostzone" aus.
  • Willi Richter:: Die Lage der Arbeitnehmer in der Sowjetzone. Das Arbeitsgesetzbuch – eine Provokation aller freien Menschen, 29. April 1961
    Den westdeutschen DGB-Vorsitzenden Willi Richter erinnert das DDR-Arbeitsgesetzbuch an das "Gesetz zur Ordnung der natioanlen Arbeit" aus dem Jahr 1934: "Wie dieses Gesetz dem Unternehmer die Stellung des Betriebsführers nach dem Führerprinzip einräumte, so bezeichnet jetzt das Arbeitsgesetzbuch der Sowjetzone den Betriebsleiter als 'Beauftragten der Arbeiter- und Bauernmacht’, der den Betrieb 'nach dem Prinzip der Einzelleitung' führt.
 
 
 
Bundeszentrale für Politische Bildung DeutschlandRadio ZZF Potsdam