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  • 13. Tagung des Zentralkomitees der SED im Plenarsaal des Hauses des Zentralkomitees, 3./4. Juli 1961
    Walter Ulbricht: "Es geht uns um den Friedensvertrag und um Verhandlungen um eine entmilitarisierte Freie Stadt Westberlin. Es geht uns darum, daß alle Verbindungswege zu Lande, zu Wasser und in der Luft der Kontrolle der DDR unterliegen. Das ist alles."
  • Letter from Ambassador Pervukhin to Foreign Minister Gromyko sent to the Central Committee, 4. Juli 1961
    Der sowjetische Botschafter in der DDR berichtet Außenminister Gromyko. Er spricht von drei Maßnahmen zur Unterbindung der Fluchtbewegung aus der DDR und Ost-Berlin: Zugangsbeschränkungen für DDR-Bürger nach Ost- und Westberlin, eine verschärfte Bewachung der Grenze rings um Berlin und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit zwischen Ost- und West-Berlin.
  • Protokoll über die 137. (außerordentliche) Sitzung des Senats von Berlin am Mittwoch, 12. Juli 1961
    Nur ein Tagesordnungspunkt wird behandelt. Die Aussprache mit dem Bundeskanzler zur "internationalen Lage mit besonderer Berücksichtigung der Situation Berlins".
  • Besondere Informationen an Genossen Ulbricht, 15. Juli 1961
    Eine Information an Walter Ulbricht gibt Bedenken von sowjetischer Seite hinsichtlich des Friedensvertrages und der West-Berlin-Frage wieder. Alles müsse noch einmal sorgfältig durchdacht werden.
  • SED-Hausmitteilung, 24. Juli 1961
    In einer Hausmitteilung an Walter Ulbricht wird auf die Engpässe des Baumaterials für die "Verstärkung am Ring um Berlin" aufmerksam gemacht.
  • Rundfunk- und Fernsehansprache des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, 25. Juli 1961
    Kennedy bekräftigt die Entschlossenheit der USA, für die Rechte der Westmächte in Berlin und die Freiheit der West-Berliner Bevölkerung zu kämpfen: "Ich habe sagen hören, Westberlin sei militärisch nicht zu halten. Dies war Bastogne auch und in der Tat auch Stalingrad. Jede gefährliche Position ist zu halten, wenn tapfere Männer dafür einstehen. Wir wollen den Kampf nicht - aber wir haben schon gekämpft."
  • Auslösende Fluchtgründe von 2.810 Flüchtlingen im Juli 1961, 31. Juli 1961
    Im Juli 1961 haben sich insgesamt 30.444 Flüchtlinge im Notaufnahmelager Berlin-Marienfelde registrieren lassen - eine Zahl, die der Einwohnerschaft von Bitterfeld entspricht, wie die "Berliner Morgenpost" anmerkt. Einen ähnlich starken Flüchtlingsandrang gab es zuletzt im Oktober 1955.
 
 
 
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