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  • Aufzeichnungen über Günter Mittag, 22. April 1980
    Günter Mittag informiert das Politbüro über seinen Besuch in der BRD. Stoph und Krolikowski werfen ihm in ihrem Dossier vor "im Grunde mit Schmidt auf einem Stuhl" gesessen zu haben.
  • Die 21 Verhandlungspunkte des überbetrieblichen Streikkomitees auf der Danziger Lenin-Werft, August 1980
    In Polen streiken die Werftarbeiter. Sie fordern unter anderem freie Gewerkschaften, das Recht auf Streik, höhere Löhne und die Senkung des Rentenalters.
  • Rede von Erich Honecker in Gera, 13. Oktober 1980
    Erich Honecker geht auf Konfrontationskurs mit dem Westen. Er fordert die Anerkennung der Staatsbürgerschaft der DDR und das Ende der Ausstellung von BRD-Pässen für DDR-Bürger, die Auflösung der "Zentralen Erfassungsstelle für Menschenrechtsverletzungen in der DDR" in Salzgitter, die Umwandlung der Ständigen Vertretungen in Botschaften und die Festlegung des Verlaufs der Staatsgrenze auf der Elbe.
  • Notiz von Werner Krolikowski über ein Gespräch zwischen Willi Stoph und Erich Mielke am 13. November 1980
    Erich Honecker, kritisiert Mielke, würde zu eigenmächtig gegenüber der Sowjetunion und der BRD Politik betreiben. Er tue dies in "totaler nationalistischer Eigenmächtigkeit und Arroganz."
  • Brief Erich Honeckers an Leonid Breschnew, 26. November 1980
    Honecker warnt vor dem "Tod des sozialistischen Polens" und bittet Breschnew um ein Treffen in Moskau, um "kollektive Ratschläge und mögliche Hilfe der Bruderländer" zu besprechen.
  • Notiz von Werner Krolikowski über Erich Honecker und seine Politik, 16. Dezember 1980
    "Es wäre gut, wenn Genosse L.I.Breshnew mit EH spricht, um ihn zur Vernunft zu bringen." Werner Krolikowski sorgt sich über Erich Honeckers "Zick-Zack-Politik" in Verhältnis zur Bundesrepublik.
 
 
 
Bundeszentrale für Politische Bildung DeutschlandRadio ZZF Potsdam