20 Jahre danach: 13.8.61
Der Film enthält Dokumentarszenen zur politischen Teilung Berlins, der Entwicklung der Stadt seit 1945 und ein Statement des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Richard von Weizsäcker.
Abgrenzung
Schilderung der historischen Ereignisse von 1953 bis 1966 aus der Sicht von Zeitzeugen.
Ausgangssperre. Leben im Grenzgebiet der DDR
Film über den Alltag im Grenzgebiet der DDR zur Bundesrepublik Deutschland, der das Leben auf der anderen Seite der Sperranlagen mitten durch Deutschland darstellen will. Da eine Dreherlaubnis in den Grenzgebieten der DDR nicht zu erlangen war, mußte das Kamerateam überwiegend mit Teleobjektiv arbeiten.
Berlin im Kalten Krieg - Der Weg in die Spaltung 1949 bis 61
Dieser Film zeigt das geteilte Berlin in den fünfziger Jahren, dokumentiert die Zeit des Kalten Krieges; mit Bildern der wichtigsten Politiker dieser Zeit, zuvor unveröffentlichten Aufnahmen vom Abriß des Berliner Schlosses und dem Bau der Mauer, dramatische Szenen vom Aufstand im Juni 1953, aber auch Impressionen von Kunst und Kultur, Alltagsleben und Sport in einer Stadt mit zwei politischen Systemen, deren Spaltung 1961 durch den Bau der Mauer bis zur 'Wende' im November 1989 besiegelt war.
Bernauer Straße 1-50
Interviewfilm in der Tradition der "Oral History" über Mauerbau, Flüchtlinge und Alltagserfahrungen mit der Grenze in Berlin.
Das Ganze halt!
Der Film sucht die Aggressivität des westdeutschen Imperialismus zu beweisen. Behauptet wird unter anderem ein westdeutscher Aufmarschplan "Deko II".
Das Gesicht an der Grenze
Grenzsicherungsmaßnahmen der DDR in einem kleinen Dorf, aufgenommen von westlicher Seite von Hessen aus.
Der Kinder wegen - Flucht ins Vaterland
Ein politisches Kuriosum im Schlagabtausch der Medien aus den DEFA-Studios: Laut Film-Kommentar "flüchteten" 1963 zweitausend Menschen aus der Bundesrepublik in die DDR.
Der Tunnel. Graben für die Freiheit
Preisgekrönte Dokumentation über eine Fluchtaktion im Jahr 1962, die in dem Fernsehfilm "Der Tunnel" von Roland Suso (SAT 1, gesendet am 21. und 22. Januar 2001) teilweise fiktive Züge verliehen bekommen hat.
Deutschland - Deutschland
Wilhelm Grewe, ehemaliger Diplomat im Auswärtigen Amt und bundesdeutscher Botschafter in Washington, sowie Heinz Brandt, früherer SED-Funktionär und später als Redakteur der Gewerkschaftszeitung "Metall" in der Bundesrepublik in die DDR entführt und nach internationalen Protesten wieder freigelassen, schildern aus ihrer Sicht die Entwicklung der beiden deutschen Staaten und der Paktsysteme von 1953 bis in die Mitte der sechziger Jahre.
Deutschland Endstation Ost
Diese Reportage des belgischen Filmemachers Frans Buyens entstand 1964 im Auftrag des DDR-Außenministeriums, wurde jedoch nicht freigegeben.
Die Aussicht
Behutsame Reportage über eine Rentnerin und deren Wahrnehmung der Grenzsituation auf der Höhe des Friedhofs zwischen Mitte und Wedding (Brunnenstraße/Bernauer Straße).
Die Mauer
Formal und inhaltlich differenzierte Dokumentation über Vorgeschichte und Ablauf des 13. August 1961, die auch die internationalen Aspekte berücksichtigt.
Die Mauer
Vierzehn Tage nach dem 13. August 1961 wurde diese Dokumentation des aus Dresden stammenden Publizisten Matthias Walden ausgestrahlt. Der Film zeigt mit eindrücklichen Einstellungen die Situation an verschiedenen Mauerabschnitten, die Flucht eines jungen Grenzsoldaten, Protestmaßnahmen von Westberlinern, die Ankunft zusätzlicher US-Truppen am 20. August 1961.
Die Mauer
Aus Anlaß des 25. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin. 25 Jahre nach dem Mauerbau rekonstruieren die Autoren die Ereignisse im Sommer 1961: den mit dem Chruschtschow-Ultimatum entfesselten Nervenkrieg zwischen Mai und Juli und die Entscheidung im August - mit Archivaufnahmen und nachgespielten Szenen über das Schicksal von Betroffenen, deren Leben durch den 13. August verändert wurde.
Die Mauer. Eine deutsche Geschichte
Die sechsteilige Dokumentation, ausgestrahlt im Herbst 1999 zum zehnten Jahrestag des Mauerfalls, beansprucht zwar, ein umfassendes Bild der Geschichte der Mauer zu zeichnen, bietet aber in der Folge 1 zum Mauerbau wenig Neues und bleibt insbesondere in den Folgen 5 und 6 zum Mauerfall qualitativ deutlich hinter den 90minütigen "Spiegel"-Dokumentationen zum Thema zurück.
Ein Sonntag im August. Zur Geschichte der Berliner Mauer
Diese Gemeinschaftsproduktion des Norddeutschen Rundfunks und des Senders Freies Berlin ist ein akribischer Dokumentarbericht, der sich auf die internationalen Aspekte der Mauerkrise 1961 und ihre Vorgeschichte konzentriert. Sie enthält Interviews mit Diplomaten, Politikern und Historikern sowie zahlreiche zeitgenössische Stellungnahmen im O-Ton (u.a. Willy Brandt, Walter Ulbricht, Willi Stoph, Nikita Chruschtschow, John F. Kennedy u.a.)
Eine Mauer klagt an
Rede von Ernst Lemmer, des ehemaligen 2. Vorsitzenden der Ost-CDU (bis 1948) und zum Zeitpunkt der Mauerkrise Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen.
Fox Tönende Wochenschau 1961
Die Themen: Amtseinführung von John F. Kennedy, Beginn des Eichmann-Prozesses in Jerusalem und der Mauerbau in Berlin.
Gekaufte Freiheit
Dokumentation über die Folgen des Mauerbaus und Fluchthilfeorganisationen.
Grenzstation Mauer: Berlin, Zimmerstraße 11
Reportage über diesen Berliner Grenzübergang; 1996 mit einem Nachtrag über die Maueröffnung und die an dieser Stelle stattgefundenen Ereignisse versehen.
Hüben und drüben
Ein politischer, ökonomischer und moralischer Vergleich in der Reformphase der frühen sechziger Jahre unter Ulbricht zwischen den Gesellschaftssystemen in den beiden deutschen Staaten.
Kalter Krieg in Deutschland. Von der staatlichen Teilung 1949 bis zum Mauerbau 1961
Der Film stützt sich ausschließlich auf Materialien der deutschen Wochenschauen in Ost und West. Er will keinen Überblick über die Ereignisse des Kalten Krieges geben, sondern liefert durch die Gegenüberstellungen der Sequenzen eher einen Beitrag zur Medienkunde.
Mauerschau. Innerdeutsche Grenzen
Kompilation und Einbettung des Mauerbaus in die historische Perspektive von Kriegsniederlage, Teilung und deutschlandpolitischem Wandel.
Mitten durch Deutschland. Mitten durch Europa
Dokumentation über die Grenzsperr- und -sicherungslagen der DDR seit 1952. Fotografien und Filmausschnitte zeichnen ihren stufenweisen Ausbau nach, vom Stadium der noch durchlässigen "grünen Grenze" bis hin zu den immer perfekter gestalteten Abriegelungsmaßnahmen des Grenzregimes der DDR.
Schaut auf diese Stadt
Technisch aufwendig gemachter propagandistischer Film der DEFA, der den bekannten Ausruf des ehemaligen Oberbürgermeisters von Westberlin, Ernst Reuter, auf weite Strecken demagogisch umdeutet.
Sonntag an der Grenze
Bericht über die innerdeutsche Grenze. Interessante Einblicke und Informationen über die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR sowie über die Reaktionen von Grenzbesuchern.
Sprung in die Freiheit
Im Mittelpunkt des Films steht die Geschichte von Conrad Schumann, der als junger Oberwachtmeister der kasernierten Ostberliner Bereitschaftspolizei am Nachmittag des 15. August 1961 als erster Volkspolizist über den Stacheldraht nach Westberlin sprang. Die entsprechenden Bilder - Film und Foto - gingen um die Welt.
Stacheldraht
In seinem zweiten Film schildert Matthias Walden den Weiterbau der Absperrungen in Ostberlin von September bis Dezember 1961. Er zeigt die Folgen der Maßnahmen: vermauerte Friedhofstore, Flüchtlingsgedenkstätten auf der westlichen Seite, Tränengasduelle zwischen Volkspolizisten und der West-Berliner Polizei, Interviews mit Flüchtlingen.
Wo ein guter Wille ist...
Anhand eines Weihnachtsbesuches von Westberlinern bei ihren Verwandten im Osten der Stadt wird die Verhandlungsbereitschaft der DDR-Führung für eine Lockerung des Personen-Grenzverkehrs propagiert.