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Chronik 1964

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    • 1964

      3./4. Oktober

      57 Menschen gelingt in der größten Tunnelaktion seit dem Mauerbau die Flucht nach West-Berlin. Kurz vor dem Ende der Aktion entdecken DDR-Grenzer den Tunneleingang. Es kommt zu einer Schießerei, bei der der Grenzsoldat Egon Schultz getötet wird. Flucht durch den „Tunnel 57", 3./4. Oktober 1964 Egon Schultz, geboren am 4. Januar 1943, erschossen am 5. Oktober 1964 auf dem Hof der Strelitzer Straße 55 an der Sektorengrenze
    • 1964

      6. Oktober

      In Ost-Berlin finden Feierlichkeiten aus Anlass des 15. DDR-Jahrestages statt. Walter Ulbricht verkündet eine Amnestie für etwa 10.000 Häftlinge, darunter auch politische Strafgefangene. – Ein Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung", dass die DDR seit geraumer Zeit politische Häftlinge gegen ökonomische Gegenleistungen in die Bundesrepublik ausreisen lasse, wird seitens der DDR dementiert.
    • 1964

      14. Oktober

      Der sowjetische Partei- und Staatschef Nikita S. Chruschtschow wird im KPdSU-Zentralkomitee gestürzt. Hauptkritikpunkte sind die gescheiterte Wirtschaftspolitik und die gestörten Beziehungen zur Volksrepublik China. Sein Nachfolger wird Leonid Iljitsch Breschnew.
  • Dezember