Chronik

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen – und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

Entsendung von vier Stasi-Spezialisten nach Budapest, 7. September 1989

9. September 1989

Aufgrund von Zusicherungen von DDR-Rechtsanwalt Vogel verlassen alle DDR-Bürger die Ständige Vertretung in Ost-Berlin. In Budapest gelingt es Stasi-Mitarbeitern nicht,... Mehr
Ein junges Paar aus der DDR kommt nach Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze im Flüchtlingslager Csilleborc bei Budapest an, 4. September 1989.

10. September 1989

Die ungarische Regierung öffnet in der Nacht zum 11. September die Grenze zu Österreich für DDR-Bürger. Zehntausende von DDR-Bürgern reisen in den nächsten Tagen... Mehr
Leipzig am 25. September 1989: Demonstrationszug dreht auf dem Tröndlinring um und läuft zurück zum Hauptbahnhof.

25. September 1989

Auf der Montagsdemonstration in Leipzig fordern 5.000 bis 8.000 Demonstranten demokratische Reformen und die Zulassung des Neuen Forum. Die Ausreisewilligen unter den... Mehr
Eine Seilsperre durchbrochen, am zweiten Stahlseil jedoch gescheitert: Fluchtversuch eines 33-Jährigen mit einem PKW Marke „Trabant“ am Grenzübergang Drewitz nach Berlin-Zehlendorf, 8. August 1989

8. August

Ein Stahlseil bringt einen Trabant am Grenzübergang Drewitz zum Stoppen. Leicht verletzt wird der 33-jährige Fahrer festgenommen und der Abteilung IX der Potsdamer... Mehr
Der Durchbruch: DDR-Bürger stürmen in Sopron ein Grenztor nach Österreich.

19. August 1989

Bei einem „paneuropäischen Picknick" an der ungarisch-österreichischen Grenze bei Sopron wird u. a. durch die symbolische Öffnung eines Grenztores für einen Abbau... Mehr
DDR-Bürger warten in einem Flüchtlingslager des Malteser-Hilfsdienstes in Budapest auf ihre Ausreisegenehmigung, 31. August 1989.

31. August

Der ungarische Außenminister Gyula Horn kündigt in Ost-Berlin an, dass Ungarn die Flüchtlinge ab dem 11. September ausreisen lassen wird, falls sie bis dahin nicht... Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von Dajana Marquardt aus... Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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