Chronik

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen – und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

Kalaschnikow (AK 47); Aufnahmedatum unbekannt

3. April 1989

Generaloberst Fritz Streletz informiert führende Militärs darüber, dass Erich Honecker informell die Aufhebung des Schießbefehls angeordnet habe. In den... Mehr
Zwei junge Ost-Berliner überspringen am 8. April 1989 den Schlagbaum am Grenzübergang Chausseestraße in Berlin-Mitte.

8. April 1989

Zwei junge Ost-Berliner überspringen den Schlagbaum am Grenzübergang Chausseestraße in Berlin-Mitte. Ein DDR-Passkontrolleur schießt - die Flüchtlinge werden... Mehr
„Die Schusswaffe zur Verhinderung von Grenzdurchbrüchen soll nicht länger angewendet werden": Diese Anweisung an die DDR-Grenztruppen vom 3. April 1989 hat die Stasi-Passkontrolleure nicht erreicht

28. April 1989

Auf einer „zentralen Dienstbesprechung" des Ministeriums für Staatssicherheit gibt Minister Erich Mielke die Aufhebung des Schießbefehls bekannt. Der Stasi-Chef... Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von Dajana Marquardt aus... Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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