Termine

13. August 1961 | Der Mauerbau
Seit dem frühen Morgen wird mitten in Berlin das Straßenpflaster aufgerissen, werden Asphaltstücke und Pflastersteine zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Fassungslos stehen sich die West-Berliner auf der einen, die Ost-Berliner auf der anderen Seite gegenüber.
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9. November 1989 | Der Mauerfall
Es ist kurz vor Mitternacht. Tausende strömen über die Grenzübergänge in Berlin von Ost nach West. Die friedliche Revolution hat ihren Höhepunkt erreicht: Nach 28 Jahren fällt die Mauer.
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13. November 1989

"Parteisekretäre werden reihenweise abgeschlachtet"

Am Abend tritt das SED-Zentralkomitee zu seiner 11. Tagung zusammen. Ein außerordentlicher SED-Parteitag wird für Mitte Dezember 1989 nach Berlin einberufen. Alles deutet darauf hin, dass dort das Zentralkomitee, das Politbüro und der Generalsekretär ausgewechselt werden sollen - trotzdem leistet die SED-Spitze keinen Widerstand. Jüngere Zentralkomitee-Mitglieder fordern die "alten Genossen" auf, freiwillig zurückzutreten.
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13. November 1989

Stasi-Chef Mielke: "Ich liebe doch alle"

Die Abgeordneten der SED-Blockparteien kündigen ihre bedingungslose Gefolgschaft, einige fordern die Streichung des Führungsanspruchs der SED aus der Verfassung sowie freie und geheime Wahlen. Hans Modrow wird neuer Vorsitzender des Ministerrates. Staatssicherheitsminister Mielke betont in seiner Rede: "Ich liebe, ich liebe doch alle", und erntet Gelächter.
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16. November 1989

"Freiheit war, ist und bleibt der Kern der deutschen Frage"

Im Bonner Bundestag wird über die Situation in der DDR und eine mögliche Wiedervereinigung diskutiert. Bundeskanzler Kohl erklärt unter anderem, dass die "Landsleute in der DDR" selbst entscheiden müssten, welchen Weg sie in Zukunft gehen wollen.
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17./18. November:

Neue Regierung unter Ministerpräsident Hans Modrow

Am 18. November nimmt die von der SED und den Blockparteien gebildete "demokratische Koalitionsregierung" die Arbeit auf. In seiner Regierungserklärung orientiert Modrow auf die Sicherung des Lebensstandards, auf Wirtschafts-, Bildungs- und Verwaltungsreformen sowie auf Veränderungen des politischen Systems. Er bekundet die Bereitschaft zu einer umfassenden Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik.
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Das Buch zur Webseite

Die Berliner Mauer / The Berlin Wall

Auf 184 Seiten beantwortet Hans-Hermann Hertle die wichtigsten Fragen zur Berliner Mauer: Wo stand die Berliner Mauer? Warum wurde sie gebaut? Wie gelang es immer wieder, sie zu überwinden, wie viele Menschen kamen an der Mauer zu Tode? Das Buch kann bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt werden.
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Der Herbst 1989 in Bild, Text und Ton

Was geschah im November 1989?

Eine Chronik mit historischen Videos und Fotos der entscheidenden Tage im Oktober 1989: Vom Tagesschau-Bericht über die Feierlichkeiten am 40. Gründungstag der DDR, die Montagsdemonstrationen und die Forderungen der Bürgerrechtler bis zum Interview mit Gorbatschow über seine Begegnung mit Honecker.
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Arbeitsblätter für den Unterricht

Wie kam es zum Mauerfall?

Was waren Montagsdemonstrationen? Welche Forderungen stellte das Neue Forum? Welche Missstände wurden von den DDR-Bürgern angeprangert? Wofür traten die Oppositionellen ein? Anhand von Tonmaterial, der Chronik und Dokumenten analysieren die Jugendlichen die friedliche Revolution und den Fall der Mauer. Die Arbeitsblätter wurden in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Sekundarstufen I und II und für die Grundschule entwickelt.
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Eingemauert!

Wie die innerdeutsche Grenze wirklich war

Eine Computeranimation macht es möglich: Historiker und Fernsehmacher haben gemeinsam rekonstruiert, wie der Todesstreifen Anfang der 1980er Jahre aussah. Das ermöglicht einen ganz besonderen Blick auf und hinter die Sperranlagen.
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Was übrig blieb

Mauerreste

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Nur ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert 15 Jahre danach noch an Mauer und Todesstreifen? Knapp 500 Spuren haben Hans-Hermann Hertle, Hilde Kroll und Dajana Marquardt im Bild festgehalten.
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Wo war die Mauer?

Spurensuche per Smartphone und Tablet

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet hatte. Nur noch wenige Spuren sind heute erhalten. Verstreut, versteckt oder vergessen - den meisten Berlin-Besuchern bleiben die letzen Zeugnisse der Teilung der Stadt verborgen. Die kostenlose App für iPhone, iPad und Android-Smartphones hilft bei der Suche.
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Multimedia

Video-Clips

In Kooperation mit der ARD-Tagesschau stehen hier Tagesschau- und Tagesthemenbeiträge zur Entwicklung in der DDR und zum Fall der Mauer zur Verfügung.
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Fotostrecken

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert heute noch an Mauer und Todesstreifen?
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