Termine

13. August 1961 | Der Mauerbau
Seit dem frühen Morgen wird mitten in Berlin das Straßenpflaster aufgerissen, werden Asphaltstücke und Pflastersteine zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Fassungslos stehen sich die West-Berliner auf der einen, die Ost-Berliner auf der anderen Seite gegenüber.
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3. Oktober 1990 | Die deutsche Einheit
Um Mitternacht wird der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes wirksam. Die Bundesrepublik zählt nun insgesamt 78,7 Millionen Einwohner. Das Staatsgebiet hat sich um rund 108.000 auf 357.000 Quadratkilometer vergrößert.
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9. November 1989 | Der Mauerfall
Es ist kurz vor Mitternacht. Tausende strömen über die Grenzübergänge in Berlin von Ost nach West. Die friedliche Revolution hat ihren Höhepunkt erreicht: Nach 28 Jahren fällt die Mauer.
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10. September 1989

"Ab Null Uhr heute Nacht."

Der ungarische Außenminister Gyula Horn gibt bekannt, dass die DDR-Bürger ab Mitternacht an den Grenzübergängen zu Österreich durchgelassen werden. "Wir sind dankbar", betont Genscher, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, in einem Interview. Zehntausende DDR-Bürger reisen in den folgenden Tagen aus. Die Tagesschau berichtet von ihrer Ankunft und sendet Bilder von der österreichisch-ungarischen Grenze und aus Aufnahmelagern.
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10. September 1989

Gründung von Oppositionsgruppen in der DDR

Der "Demokratische Aufbruch" will sich für "eine sozialistische Gesellschaftsordnung auf demokratischer Basis" einsetzen. Auch das "Neue Forum" tritt am 10. September mit einem Gründungsaufruf an die Öffentlichkeit. Erstmals beantragt eine oppositionelle Gruppierung die Zulassung als Bürgervereinigung - der Antrag wird jedoch abgelehnt. Die Staatssicherheit ruft am 26.9. dazu auf, die Gruppen mit dem Ziel der Zerschlagung "operativ zu bearbeiten".
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14. September 1989

"In Berlin gibt es Probleme."

Der RIAS berichtet aus dem Rathaus Schöneberg von den Herausforderungen, vor die sich der Berliner Senat mit der Ankunft der DDR-Flüchtlinge in Berlin gestellt sieht. Für die immer weiter ansteigende Zahl an Ankommenden werden Notunterkünfte eingerichtet.
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18. und 25. September 1989

Montagsdemonstrationen in Leipzig

Im Anschluss an das Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche gehen die Demonstranten am 18.9.1989 auf die Straße. "Wir bleiben hier!", lauten die Sprechchöre und nicht mehr "Wir wollen raus!" Zahlreiche Demonstranten werden festgenommen. Am 25.9.1989 sind es bereits mehr als 5.000, die demokratische Reformen und die Zulassung des Neuen Forums fordern.
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30. September 1989

Ausreise für DDR-Flüchtlinge in Prager Botschaft

"Ich bin gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute...", die letzten Worte von Außenminister Genscher gehen im Jubel der fast tausend Ausreisewilligen unter. Seit Tagen harren sie in der bundesdeutschen Botschaft in Prag aus. Die Botschaft war zur neuen Anlaufstelle geworden, nach dem die Kontrollen an der tschechoslowakisch-ungarischen Grenze verschärft worden waren. Der RIAS berichtet.
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9. November 1989

Der Mauerfall

Nach 28 Jahren fällt in der Nacht vom 9. auf den 10. November die Mauer. Eine beispiellose Kettenreaktion war zuvor abgelaufen: Eine neue Reiseverordnung der DDR-Führung, verkündet durch Günter Schabowski, hatte bei den meisten Journalisten ein großes Rätselraten über die schwer verständlichen Informationen hinterlassen. Nach der ersten Eilmeldung von AP erklärte Hanns Joachim Friedrichs in den Tagesthemen: "Die Tore in der Mauer stehen weit offen." Danach setzte ein Massenansturm auf die Grenzübergänge ein, der von den Grenzern nicht aufzuhalten war.
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Arbeitsblätter für den Unterricht

Wie kam es zum Mauerfall?

Was waren Montagsdemonstrationen? Welche Forderungen stellte das Neue Forum? Welche Missstände wurden von den DDR-Bürgern angeprangert? Wofür traten die Oppositionellen ein? Anhand von Tonmaterial, der Chronik und Dokumenten analysieren die Jugendlichen die friedliche Revolution und den Fall der Mauer. Die Arbeitsblätter wurden in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Sekundarstufen I und II und für die Grundschule entwickelt.
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Eingemauert!

Wie die innerdeutsche Grenze wirklich war

Eine Computeranimation macht es möglich: Historiker und Fernsehmacher haben gemeinsam rekonstruiert, wie der Todesstreifen Anfang der 1980er Jahre aussah. Das ermöglicht einen ganz besonderen Blick auf und hinter die Sperranlagen.
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November 1989

Der Mauerfall in Bild und Ton

Allein 70 historische Videos der entscheidenden Tage im November 1989: Vom Tagesschau-Bericht über die Pressekonferenz zur neuen Reiseregelung bis hin zu Einschätzungen und Bewertungen der Lage von Helmut Kohl oder George Bush Senior.
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Was übrig blieb

Mauerreste

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Nur ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert 15 Jahre danach noch an Mauer und Todesstreifen? Knapp 500 Spuren haben Hans-Hermann Hertle, Hilde Kroll und Dajana Marquardt im Bild festgehalten.
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Wo war die Mauer?

Spurensuche per Smartphone und Tablet

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet hatte. Nur noch wenige Spuren sind heute erhalten. Verstreut, versteckt oder vergessen - den meisten Berlin-Besuchern bleiben die letzen Zeugnisse der Teilung der Stadt verborgen. Die kostenlose App für iPhone, iPad und Android-Smartphones hilft bei der Suche.
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Multimedia

Video-Clips

In Kooperation mit der ARD-Tagesschau stehen hier Tagesschau- und Tagesthemenbeiträge zur Entwicklung in der DDR und zum Fall der Mauer zur Verfügung.
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Fotostrecken

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert heute noch an Mauer und Todesstreifen?
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