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Mauer und Todesstreifen


Auf 1084 Fotos hinterließen die DDR-Grenztruppen 1989 eine Gesamt-Topographie der Berliner Mauer, die die Beschaffenheit der Sperranlagen am Ende der 1980er Jahre von innen dokumentiert. Die Sammlung befindet sich heute im Berliner Mauer-Archiv Hagen Koch. Grenzsoldaten fertigten die Fotos von einem Militärlastwagen mit Hebebühne aus mehreren Metern Höhe an. Bei gravierenden Veränderungen der Grenzanlagen wurden die Aufnahmen erneuert. Der Lastwagen wurde eigentlich eingesetzt, um die Glühbirnen der Bogenlampen, die den Todesstreifen auch nachts taghell beleuchteten, auszuwechseln.

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer im November 1989 verändert? Die Fotografin Dajana Marquardt suchte 25 Jahre nach dem Abriss der Mauer Standorte der Militär-Fotografen auf und machte vom Boden aus Vergleichsfotos.

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