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Chronik 1966

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    • 1966

      7. Oktober

      Eine dauerhafte Friedensordnung in Europa sei auf der Grundlage der bestehenden Verhältnisse nicht zu erreichen, erklärt Bundeskanzler Ludwig Erhard nach seinem Besuch in den Vereinigten Staaten. Mehr
    • 1966

      9. Oktober

      Als Reaktion auf die Todesschüsse der vergangenen Tage und Wochen verstärken die West-Alliierten ihren Streifendienst an der Mauer.
    • 1966

      19. Oktober

      In einem Interview mit Günter Gaus bringt der SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Wehner die Idee einer Deutschen Wirtschaftsgemeinschaft und eines Deutschen Bundes ins Gespräch. Eine Anerkennung der DDR lehnt er als endgültige Besiegelung der deutschen Teilung ab; unterhalb der Anerkennung könnten jedoch Schritte eingeleitet werden, die den Weg für innerdeutsche Regelungen frei machten.
    • 1966

      27. Oktober

      In Bonn zerbricht die CDU/FDP-Regierungskoalition; die FDP lehnt Steuererhöhungen zum Ausgleich des Bundeshaushaltes 1967 ab, ihre vier Minister im Bundeskabinett treten zurück. Am 8. November spricht der Bundestag Kanzler Erhard indirekt das Misstrauen aus, am 10. November nominiert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Kurt Georg Kiesinger als Kanzlerkandidaten.
  • Dezember