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Chronik 1966

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    • 1966

      1. Dezember

      Ludwig Erhard tritt nach dem Bruch der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP am 30. November zurück. Es kommt zur Bildung einer Großen Koalition. Kurt Georg Kiesinger (CDU) wird Bundeskanzler, Vizekanzler und Außenminister der SPD-Vorsitzende Willy Brandt, Finanzminister Franz Josef Strauß (CSU) und Wirtschaftsminister Karl Schiller (SPD).

      Angesichts der schwachen Opposition im Bundestag entsteht eine in erster Linie von Studenten getragene, außerparlamentarische Opposition (APO), die sich unter anderem gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze wendet.

      Der Schriftsteller Günter Grass teilt Willy Brandt in einem Brief seine Bedenken gegen den Eintritt der SPD in eine Große Koalition mit; Willy Brandt versichert in seiner Antwort, es werde „keinen faden politischen Eintopf" geben. Weniger anzeigen
    • 1966

      16. Dezember

      Karl-Heinz Kube: geboren am 10. April 1949, erschossen am 16. Dezember 1966 bei einem Fluchtversuch an der Berliner Mauer (Aufnahme Mitte der 1960er Jahre)
      Der 17-jährige Karl-Heinz Kube und der 18-jährige Detlef Schadow versuchen in Kleinmachnow südlich von Berlin die Grenzanlagen in Richtung Berlin-Zehlendorf (Düppel) zu überwinden. Sie werden von Grenzposten bemerkt und gezielt beschossen. Mehr
    • 1966

      19. Dezember

      Die Saale-Autobahnbrücke, das erste und bislang einzige gemeinsame Bauprojekt der beiden deutschen Staaten seit der Spaltung Deutschlands, wird für den Verkehr freigegeben. Die alte Brücke war 1945 gesprengt worden.