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Chronik 1975

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    • 1975

      6. Oktober

      Der sowjetische Partei- und Staatschef Leonid I. Breschnew und SED-Generalsekretär Erich Honecker unterzeichnen in Moskau einen Vertrag über „Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand" mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Der Vertrag enthält keinerlei gesamtdeutsche Bezüge.

      Breschnew lässt Honecker wissen, dass er im Hinblick auf die Ausweitung der innerdeutschen Wirtschaftsbeziehungen und den zunehmenden Reise- und Besucherverkehr zwischen beiden deutschen Staaten die Grenze, „die aus der Kontrolle des Politbüros gerät", überschritten sieht. Wenn innerhalb eines Jahres 40.000 Pkws mit westdeutschen Insassen ein DDR-Städtchen mit 12.000 Einwohnern besuchten, wie es ihm berichtet worden sei, so Breschnew vorwurfsvoll, komme die Ideologie mit hinein. Und, so fragt er Honecker, „woher soll der Sekretär der Parteiorganisation der SED wissen, wer da kommt, wenn es 40.000 PKWs sind?" Weniger anzeigen
    • 1975

      7. Oktober

      Der 26. Jahrestag der DDR-Gründung wird erstmals als „National"-Feiertag begangen.
    • 1975

      9. Oktober

      Die Außenminister der Bundesrepublik und Polens unterzeichnen in Warschau eine Vereinbarung, derzufolge 125.000 Deutschstämmige in die Bundesrepublik übersiedeln dürfen.
    • 1975

      14. Oktober

      In einem Befehl für das bevorstehende Ausbildungsjahr 1975/76 fordert der Chef der DDR-Grenztruppen: „Durch zielgerichtete Erziehung und Ausbildung der Angehörigen der Grenztruppen ist zu sichern, dass zur Verhinderung von Grenzdurchbrüchen, Provokationen und Diversionsakten des Gegners die Schusswaffe entsprechend der Schusswaffengebrauchsbestimmung mit hohem politischen Verantwortungsbewusstsein entschlossen und treffsicher angewandt wird."
    • 1975

      28. Oktober - 2. November

      Als erster Bundeskanzler besucht Helmut Schmidt China und trifft dort mit Mao Tse-Tung zusammen.
    • 1975

      29. Oktober

      Abbildung des Ordens Held der DDR
      Für „Heldentaten bei der allseitigen Stärkung der DDR, der Erhöhung ihrer internationalen Autorität und ihrem sicheren militärischen Schutz" wird auf Beschluss des SED-Politbüros die Auszeichnung „Held der Deutschen Demokratischen Republik" eingeführt. Mehr
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