Chronik

Chronik 1976

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    • 1. Mai

      1976

      DDR-Selbstschussanlage (SM-70) mit Halterung
      Michael Gartenschläger, politisch Inhaftierter in der DDR und vom Westen freigekauft, bekämpft die DDR durch den Abbau von Selbstschussanlagen (SM-70). Nachdem ihm am 30. März und 24. April 1976 die Demontage von Todesautomaten gelungen ist, wird er beim dritten Versuch von einer Stasi-Spezialeinheit aus dem Hinterhalt erschossen.
    • 9. Mai

      1976

      Die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof wird erhängt in ihrer Zelle in Stuttgart-Stammheim aufgefunden. Nach Angaben der Gefängnisleitung hat sie Selbstmord begangen. Ihr Tod führt im In- und Ausland zu Protestkundgebungen und gewalttätigen Demonstrationen, weil der Verdacht kursiert, es handele sich um Mord.
    • 18.-22. Mai

      1976

      Für „intensive politische Aktivität" und „schöpferische Initiativen" zur Vorbereitung des IX. SED-Parteitages werden 122 Kollektive mit dem Ehrenbanner des SED-Zentralkomitees ausgezeichnet.
      Auf dem IX. SED-Parteitag wird der Bevölkerung eine erfolgreiche Bilanz der Umsetzung der „Hauptaufgabe" vorgespiegelt: Die Mindestlöhne und Renten sind erhöht und die Zusatzrentenversicherung verbessert worden, vollbeschäftigte berufstätige Mütter in den Genuss einer Reihe von Vergünstigungen gekommen, die von der Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich über die Erhöhung des Mindesturlaubs und eine Verlängerung des bezahlten Mutterschaftsurlaubs bis hin zu Geburtenprämien reichen. Mehr
    • 28. Mai

      1976

      In Moskau schließen Vertreter der USA und UdSSR ein Abkommen über zivile unterirdische Atomversuche, das auch eine gegenseitige Kontrolle vorsieht.
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