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Chronik 1979

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    • 1979

      27. Juli

      Treffen von KPdSU-Chef Leonid Breschnew und SED-Generalsekretär Erich Honecker auf der Krim. Breschnew verleiht seiner Verwunderung Ausdruck, dass die DDR in letzter Zeit in einigen Fällen auf die Verwirklichung gemeinsamer Wirtschaftsprojekte mit der Sowjetunion zugunsten der Zusammenarbeit mit westlichen Firmen verzichtet habe.

      „Kann es nicht so sein", fragt er Honecker, „dass jemand von Euren Genossen, die sich mit der Wirtschaft befassen, die Gefahr übermäßig enger Beziehungen mit dem Westen und der Zunahme der Devisenverschuldung in diesem Zusammenhang unterschätzen?" Er jedenfalls verfüge über entsprechendes „Material".

      Lob erhält Honecker für die Maßnahmen zur verstärkten Kontrolle der Westjournalisten in der DDR und der Eindämmung der D-Mark als „zweiter Währung" in der DDR; weitere Abgrenzungsmaßnahmen gegenüber dem Einfluss der Bundesrepublik, so Breschnew, seien jedoch erforderlich. Honecker verspricht, dass weitere Maßnahmen folgen würden: „Sei versichert, dass die DDR zu jeder Zeit feste Positionen einnehmen wird." Weniger anzeigen
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