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Chronik 1979

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    • Um der DDR-Wirtschaftskrise zu begegnen, beauftragt Erich Honecker seine Wirtschaftsfachleute, Vorschläge für Preiserhöhungen auszuarbeiten. Die Stabilität der Verbraucherpreise gehört bisher zu den Errungenschaften der Einheit- von Wirtschafts- und Sozialpolitik, die als unantastbar gelten.

      Seit Jahren kostet ein Brötchen gleichbleibend 5 Pfennig, ein Kilogramm Brot 60 Pfennig, eine Bockwurst 80 Pfennig, das Kilo Schweinekotelett 8 Mark, eine U-Bahn- oder S-Bahnticket in Ost-Berlin 20 Pfennig, das Briefporto ebenfalls 20 Pfennig und der Strom 8 Pfennig pro Kilowattstunde.

      Als schließlich die Preiserhöhungsvorschläge auf dem Tisch liegen, macht Honecker im November einen Rückzieher. Die Staatssicherheit hat ihn gewarnt, dass Preiserhöhungen eine Schockwirkung auf die Bevölkerung auslösen und „konterrevolutionäre Ausschreitungen" herbeiführen könnten. Weniger anzeigen
    • 1979

      1. August

      Das 3. Strafrechtsänderungsgesetz in der DDR wird erlassen. Es verschärft die Strafandrohungen des politischen Strafrechts erheblich. Außerdem beschließt die Volkskammer eine Änderung des Wahlrechts, wonach die Berliner Abgeordneten der Volkskammer direkt gewählt werden.
    • 1979

      23. August

      Gemeinsames „Wort zum Frieden" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR (BEK) zum 40. Jahrestag des Kriegsausbruchs.
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