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Chronik 1982

  • Januar

     
    • 1982

      25. Januar

      Im Auftrag von Minister Erich Mielke legt die für Volkswirtschaft zuständige Stasi-Hauptabteilung XVIII eine streng geheime Analyse zur Lage der DDR-Wirtschaft vor.

      Das Fazit der Studie, für die auch führende DDR-Wirtschaftsfunktionäre abgeschöpft werden, lautet, dass die DDR „aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage ist, mit ökonomischen Mitteln eine grundlegende Veränderung der eingetretenen Situation herbeizuführen und die Probleme der Zahlungsbilanz mit dem NSW dauerhaft zu lösen".

      Die Stasi-Wirtschaftsexperten unterbreiten deshalb den Vorschlag, die Sowjetunion um die Übernahme von zwei Dritteln der Westschulden der DDR zu bitten (ca. 20 Mrd. DM). Im Gegenzug sollen die DDR-Handelsbeziehungen mit dem Westen weitgehend eingestellt und die bis dahin in den Westen exportierten Waren in die Sowjetunion geliefert werden, die aus den dadurch eingesparten West-Importen die DDR-Schulden begleichen könne. Weniger anzeigen
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