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Gelungene Handwerker-Flucht am Grenzübergang „Checkpoint Charlie", 17. Januar 1986

Grenzübergang Friedrich-/Zimmerstraße („Checkpoint Charlie“), Blickrichtung von ehem. Ost- nach West-Berlin; Aufnahme Ende der 1980er Jahre
Am 17. Januar 1986 gelingt einem 21-jährigen Ost-Berliner Fernmeldemonteur am Straßen-Grenzübergang Friedrich-/Zimmerstraße („Checkpoint Charlie“) die Flucht nach West-Berlin.

Der Handwerker ist seit einigen Tagen an diesem Grenzübergang im Einsatz, um Beobachtungskameras und Raumschutzanlagen im Ein- und Ausreisebereich zu installieren. Üblicherweise bei diesen Arbeiten von Grenzposten begleitet, nutzt er einen unbeobachteten Moment, um den Kontrollbereich zu durchrennen.

„Nach Erkennen der wahren Absichten des Täters“, heißt es in einem Untersuchungsbericht der Grenztruppen, „bestanden für den SiP-1 (Sicherheitsposten, d. Vf.) der Grenztruppen keine Möglichkeiten mehr für erfolgreiche taktische Handlungen, einschließlich der Anwendung der Schusswaffe zur Verhinderung des Grenzdurchbruchs.“

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