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  • H., Holger
    Die Flucht gelingt, die Familie bleibt unentdeckt, nur noch 300 Meter Fahrt, dann werden die Kisten geöffnet. "Mein Kind!" ruft Ingrid H. sofort und hält den Helfern am westlichen Kontrollpunkt Dreilinden den reglosen kleinen Körper entgegen. Holger H. atmet nicht mehr, alle Wiederbelebungsversuche bleiben erfolglos.
  • Frommann, Volker
    Am 1. März 1973 springt Volker Frommann in Ost-Berlin gegen 00.45 Uhr zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Schönhauser Allee, etwa 50 Meter vom Grenzgebiet entfernt, aus der fahrenden S-Bahn. Vermutlich will er an dieser grenznahen Passage versuchen, nach West-Berlin durchzukommen. Schwer verletzt bleibt er neben den Gleisen liegen.
  • Einsiedel, Horst
    Mit einer Anstellleiter überwindet er den Hinterlandzaun, mit einer Klappleiter den Signalzaun, wobei er jedoch Alarm auslöst. Nur noch wenige Meter und Sekunden trennen ihn von seinem Ziel, als er die Klappleiter an die Betonmauer gestellt hat und zur Mauerkrone emporsteigt. Inzwischen ist er jedoch vom 200 Meter entfernten Postenturm aus bemerkt worden; beide Grenzposten eröffnen sofort das Feuer auf den Flüchtenden.
  • Gertzki, Manfred
    Er fällt – oder wirft sich – zu Boden, scheint getroffen, kriecht dann aber weiter und überwindet wasserseitig die vorletzte Sperre, den Streckmetallgitterzaun. Dabei wird er weiter beschossen, und zwar jetzt vom Postenturm am anderen Ufer – aus 300 Meter Entfernung. Zwei Meter nur und ein leicht zu überwindender Maschendrahtzaun trennen Manfred Gertzki von der Demarkationslinie zu West-Berlin, als er getroffen auf den Uferrand stürzt und reglos liegen bleibt.
  • Kroboth, Siegfried
    Am Vormittag des 14. Mai 1973 spielt der Junge mit einem Freund am Kreuzberger Ufer nahe der im Krieg zerstörten Brommybrücke. Sie haben sich zur Kaimauer vorgewagt. Plötzlich rutscht der Fünfjährige aus und fällt ins Wasser. Sein Freund ruft sofort um Hilfe, ein 12-jähriges Mädchen rennt zu einem 200 Meter entfernten Feuermelder und löst um 11.55 Uhr Alarm aus.
 
 
 
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