Termine

13. August 1961 | Der Mauerbau
Seit dem frühen Morgen wird mitten in Berlin das Straßenpflaster aufgerissen, werden Asphaltstücke und Pflastersteine zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Fassungslos stehen sich die West-Berliner auf der einen, die Ost-Berliner auf der anderen Seite gegenüber.
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3. Oktober 1990 | Die deutsche Einheit
Um Mitternacht wird der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes wirksam. Die Bundesrepublik zählt nun insgesamt 78,7 Millionen Einwohner. Das Staatsgebiet hat sich um rund 108.000 auf 357.000 Quadratkilometer vergrößert.
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9. November 1989 | Der Mauerfall
Es ist kurz vor Mitternacht. Tausende strömen über die Grenzübergänge in Berlin von Ost nach West. Die friedliche Revolution hat ihren Höhepunkt erreicht: Nach 28 Jahren fällt die Mauer.
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16. Oktober 1989

Die größte Protestdemonstration in der DDR

Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren in Leipzig. Sie fordern die Zulassung des Neuen Forums, freie Wahlen sowie Reise-, Presse- und Meinungsfreiheit. Auch parallele Demonstrationen mit rund 10.000 Teilnehmern in Dresden und Magdeburg, 5.000 in Halle und 3.000 in Berlin verlaufen friedlich. Der RIAS berichtet.
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16. Oktober 1989

Künstler fordern Reformen

Künstler wollen mit Reformen den Sozialismus "weiterhin in diesem Lande möglich machen". Der Sicherheits- und Parteiapparat wird scharf kritisiert, die Staatssicherheit greift nicht ein. Die Tagesschau berichtet am 16.10.1989 aus einem Ost-Berliner Kulturhaus.
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18. Oktober 1989

Erich Honecker tritt zurück

Ein erbitterter Machtkampf im SED-Politbüro endet mit dem Sturz Erich Honeckers, der gezwungen wird, seinen Abgang im SED-Zentralkomitee mit gesundheitlichen Gründen zu erklären. Egon Krenz wird neuer SED-Generalsekretär. In seiner Antrittsrede verspricht er, "einen Gesetzentwurf über Reisen von DDR-Bürgern ins Ausland vorzubereiten. Im Zusammenhang damit könnten ebenfalls die zeitweilig getroffenen einschränkenden Maßnahmen zum Reiseverkehr in sozialistische Bruderländer aufgehoben beziehungsweise modifiziert werden."
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Der Herbst 1989 in Bild, Text und Ton

Was geschah im Oktober 1989?

Eine Chronik mit historischen Videos und Fotos der entscheidenden Tage im Oktober 1989: Vom Tagesschau-Bericht über die Feierlichkeiten am 40. Gründungstag der DDR, die Montagsdemonstrationen und die Forderungen der Bürgerrechtler bis zum Interview mit Gorbatschow über seine Begegnung mit Honecker.
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9. November 1989

Der Mauerfall

Nach 28 Jahren fällt in der Nacht vom 9. auf den 10. November die Mauer. Eine beispiellose Kettenreaktion war zuvor abgelaufen: Eine neue Reiseverordnung der DDR-Führung, verkündet durch Günter Schabowski, hatte bei den meisten Journalisten ein großes Rätselraten über die schwer verständlichen Informationen hinterlassen. Nach der ersten Eilmeldung von AP erklärte Hanns Joachim Friedrichs in den Tagesthemen: "Die Tore in der Mauer stehen weit offen." Danach setzte ein Massenansturm auf die Grenzübergänge ein, der von den Grenzern nicht aufzuhalten war.
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25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten

Jetzt bewerben und Auszeichnung erhalten!

Die Bundeszentrale für politische Bildung zeichnet 25 Menschen, Initiativen und Projekte der historisch-politischen Bildung aus, die sich anlässlich des 25. Jubiläums in besonderer Weise um die Vermittlung des Jahres 1989 verdient gemacht haben. Die Ausgezeichneten erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro.
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Arbeitsblätter für den Unterricht

Wie kam es zum Mauerfall?

Was waren Montagsdemonstrationen? Welche Forderungen stellte das Neue Forum? Welche Missstände wurden von den DDR-Bürgern angeprangert? Wofür traten die Oppositionellen ein? Anhand von Tonmaterial, der Chronik und Dokumenten analysieren die Jugendlichen die friedliche Revolution und den Fall der Mauer. Die Arbeitsblätter wurden in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Sekundarstufen I und II und für die Grundschule entwickelt.
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Eingemauert!

Wie die innerdeutsche Grenze wirklich war

Eine Computeranimation macht es möglich: Historiker und Fernsehmacher haben gemeinsam rekonstruiert, wie der Todesstreifen Anfang der 1980er Jahre aussah. Das ermöglicht einen ganz besonderen Blick auf und hinter die Sperranlagen.
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Was übrig blieb

Mauerreste

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Nur ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert 15 Jahre danach noch an Mauer und Todesstreifen? Knapp 500 Spuren haben Hans-Hermann Hertle, Hilde Kroll und Dajana Marquardt im Bild festgehalten.
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Wo war die Mauer?

Spurensuche per Smartphone und Tablet

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet hatte. Nur noch wenige Spuren sind heute erhalten. Verstreut, versteckt oder vergessen - den meisten Berlin-Besuchern bleiben die letzen Zeugnisse der Teilung der Stadt verborgen. Die kostenlose App für iPhone, iPad und Android-Smartphones hilft bei der Suche.
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Multimedia

Video-Clips

In Kooperation mit der ARD-Tagesschau stehen hier Tagesschau- und Tagesthemenbeiträge zur Entwicklung in der DDR und zum Fall der Mauer zur Verfügung.
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Fotostrecken

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert heute noch an Mauer und Todesstreifen?
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