Termine

13. August 1961 | Der Mauerbau
Seit dem frühen Morgen wird mitten in Berlin das Straßenpflaster aufgerissen, werden Asphaltstücke und Pflastersteine zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Fassungslos stehen sich die West-Berliner auf der einen, die Ost-Berliner auf der anderen Seite gegenüber.
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9. November 1989 | Der Mauerfall
Es ist kurz vor Mitternacht. Tausende strömen über die Grenzübergänge in Berlin von Ost nach West. Die friedliche Revolution hat ihren Höhepunkt erreicht: Nach 28 Jahren fällt die Mauer.
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8. Januar 1990

Erste Montagsdemonstration des Jahres

Ein Meer von schwarz-rot-goldenen Fahnen beherrscht das Bild. Die Einheit Deutschlands ist zusammen mit der Parole "Nieder mit der SED" zur alles beherrschenden Forderung geworden. Eine Woche später, am 15. Januar, demonstrieren erneut 150.000 Menschen für ein vereinigtes Deutschland. Der RIAS berichtete in einem Hintergrundbericht von der Stimmung in Leipzig
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15. Januar 1990

"Stasi raus!"

Die Sitzung des "Runden Tisches" wird am Abend des 15. Januar abgebrochen, da Tausende von Demonstranten in die MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg eindringen und das Gebäude besetzen. Hans Modrow und Konrad Weiß rufen die Besetzer zu Gewaltlosigkeit und Besonnenheit auf. Zur gleichen Zeit folgen in zahlreichen Städten Hunderttausende einem Aufruf des Neuen Forum und demonstrieren gegen die Versuche der SED-PDS, die alten Machtstrukturen zu bewahren. Der RIAS berichtet.
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30./31. Januar 1990

"Deutschland - einig Vaterland"

Ministerratsvorsitzender Hans Modrow informiert Michail Gorbatschow in Moskau über die Lage in der DDR und trägt sein Konzept "Deutschland - einig Vaterland" vor, das bei militärischer Neutralität eine allmähliche Annäherung beider deutschen Staaten vorsieht. Vor der Presse erklärt Gorbatschow, dass "die Vereinigung der Deutschen niemals und von niemandem prinzipiell in Zweifel gezogen wird". Für Bundeskanzler Helmut Kohl ist diese Reaktion Gorbatschows "ermutigend".
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Eingemauert!

Wie die innerdeutsche Grenze wirklich war

Eine Computeranimation macht es möglich: Historiker und Fernsehmacher haben gemeinsam rekonstruiert, wie der Todesstreifen Anfang der 1980er Jahre aussah. Das ermöglicht einen ganz besonderen Blick auf und hinter die Sperranlagen.
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Wo war die Mauer?

Spurensuche per Smartphone und Tablet

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet hatte. Nur noch wenige Spuren sind heute erhalten. Verstreut, versteckt oder vergessen - den meisten Berlin-Besuchern bleiben die letzen Zeugnisse der Teilung der Stadt verborgen. Die kostenlose App für iPhone, iPad und Android-Smartphones hilft bei der Suche.
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Multimedia

Video-Clips

In Kooperation mit der ARD-Tagesschau stehen hier Tagesschau- und Tagesthemenbeiträge zur Entwicklung in der DDR und zum Fall der Mauer zur Verfügung.
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Fotostrecken

Im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Ein Jahr später waren die Grenzanlagen im innerstädtischen Bereich, bis 1992 auch im Berliner Umland fast vollständig abgebaut. Was erinnert heute noch an Mauer und Todesstreifen?
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