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  • Liebeke, Rainer
    Die beiden Männer haben unwegsame Sumpf- und Schilfgebiete zu durchqueren, bis sie bei Dunkelheit an den Sacrower See gelangen. Es sind etwa 500 Meter bis zum anderen Ufer. Vorsicht ist geboten, da Scheinwerfer in unregelmäßigen Abständen das Gebiet ableuchten. Während der Jüngere zügig vorweg schwimmt, dürfte Rainer Liebeke seine Schlüsselbeinverletzung zunehmend behindert haben.
  • Gross, René
    Von zwei Wachtürmen aus und von herbeieilenden Grenzern wird Dauerfeuer geschossen, bis beide Flüchtlinge tot bzw. schwer verletzt am Boden liegen. René Gross, der die Flucht aufgegeben hat und unter dem LKW Feuerschutz sucht, wird durch einen Kopfschuss getötet. Am Morgen des 21. November 1986 hört die Frau von René Gross aus dem Westradio von einem missglückten Fluchtversuch im Grenzbereich zwischen Treptow und Neukölln. Sie ahnt, dass es sich um ihren Mann handeln könnte.
  • Mäder, Manfred
    Am Abend des 20. November 1986 teilt Manfred Mäder seiner Frau mit, dass "die Flucht in der Nacht steigen würde". Davon abbringen lässt er sich nicht. Das Ehepaar nimmt Abschied. Zusammen mit René Groß entwendet er einen LKW "W 50" mit einem Hebebühnenaufbau, der annähernd die Höhe der Mauer hat. Am frühen Morgen gegen 5.00 Uhr rasen die beiden Männer auf gerader Straße mit hoher Geschwindigkeit auf die Grenze zu.
  • Bittner, Michael
    In der Nacht setzt der 25-Jährige seinen Fluchtplan in die Tat um. Es ist gegen 1.20 Uhr am 24. November 1986, als er sich in Glienicke/Nordbahn den Grenzanlagen nähert. Mit Hilfe einer Holzleiter überwindet er die Hinterlandmauer und löst dabei Alarm aus. Während der Flüchtende über den Kolonnenweg und den Kontrollstreifen rennt, entdecken ihn die Grenzposten, die ca. 200 Meter von ihm entfernt sind.
 
 
 
Bundeszentrale für Politische Bildung DeutschlandRadio ZZF Potsdam