Fotografie, Mauerkunst

Der Fotograf Jürgen Ritter hat die innerdeutsche Grenze und die Mauer in Berlin in den Jahren zwischen 1980 und 1990 fotografiert. Die Fotos können nach Orten aber auch nach anderen Kriterien über eine Suchfunktion recherchiert und kostenpflichtig online bestellt werden.

Die Website informiert über das Projekt "Denkzeichen 4. November 1989" des Bezirksamtes Mitte, mit dem an die legendäre Kundgebung auf dem Alexanderplatz erinnert werden soll. Vorgestellt werden die an der Aktion beteiligten Künstler und ihre Arbeiten. Darüber hinaus liefert die Website Informationen über die genannte Kundgebung und die damaligen Redner.

Vorgestellt wird eine Ausstellung des Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen mit Fotos des Journalist Hans-Joachim Helwig-Wilson von 1958-1961. Wenige Tage nach dem Mauerbau, den Wilson ebenfalls dokumentiert hat, wird er verhaftet.

Die Website informiert über die Fotodokumentation von Matthias Kupfernagel zur Berliner Mauer 1989. Der Autor hat von Dezember 1989 bis März 1990 die Berliner Mauer in ihrem gesamten Verlauf in Gestalt von 1500 Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentiert. Eine Auswahl von 39 Motiven aus diesem unveröffentlichten Bildbestand kann auf der Site eingesehen werden.

Die Webseite stellt das Projekt "Künstler für Freiheit" vor, das aus vierzig Arbeiten europäischer Künstler besteht, die sich in Ihren Arbeiten mit dem Fall der Berliner Mauer auseinandergesetzt haben. Die als Wanderausstellung konzipierte Sammlung wird von Sylvester Verger betreut. Die Seite enthält neben umfangreichem Fotomaterial auch eine Rubrik "Europäische Geschichte", die einen historischen Überblick über die Teilung Europas und die Perspektiven seiner Vereinigung gibt.

Die Website ist Bestandteil des Internet-Angebots des Honolulu Community College und informiert über das auf dem Campus befindliche Freiheitsdenkmal, das aus einem originalen Segment der Berliner Mauer gestaltet und 1995 eingeweiht wurde. Ein kurzer historischer Überblick informiert über den Kalten Krieg, den Mauerbau und die Entwicklung bis zum Fall der Mauer 1989 (in Englisch).

Die Website widmet sich der East Side Gallery als einem Internationalen Denkmal für die Freiheit. Zum Erhalt dieses einmaligen Erinnerungsortes an den Fall der Berliner Mauer mit über 100 Mauerbildern internationaler Künstler hat sich eine Initiative gebildet. Die Site informiert über die Bemühungen zum Erhalt des 1,3 km langen Mauerstreifens und seiner Kunstwerke.

Die private Website zeigt eine Auswahl von circa 500 Aufnahmen, die der West-Berliner Matthias Hoffmann zwischen 1984 und 1987 von der Berliner Mauer gemacht hat. Die Aufnahmen dokumentieren Alltagssituationen entlang des gesamten Mauerverlaufs in Berlin, die jeweils durch eine kurze Geschichte ergänzt werden. Die Site verfügt über eine Suchfunktion über die nach bestimmten Kategorien im Bildarchiv recherchiert werden kann.

Die Website dokumentiert die Aktionen des "Wall Walkers" John Runnings. Der Amerikaner hat versucht, zwischen 1986 und 1989 durch seine spektakulären Aktionen auf die Berliner Mauer als eine unmenschliche Grenze aufmerksam zu machen. Er schlug damals u.a. mit einem Vorschlaghammer ein Stück aus der Mauerkrone heraus und wurde dabei von DDR-Grenzsoldaten verhaftet, jedoch später wieder frei gelassen. Die Aktion trug ihm den Spitznamen "Vater der Mauerspechte" ein (in Englisch).

Die Website von Greg O'Brian nähert sich dem Thema Berliner Mauer über ein Buch von Katie Hafner mit dem Titel "The House at the Bridge: A Story of Modern Germany", auf das der Autor nach einem Berlin-Besuch gestoßen ist. Die Germanistin Katie Hafner hat längere Zeit in Deutschland gelebt und nimmt in ihrem Buch die Geschichte der Villa an der Glienicker Brücke und ihrer Bewohner zum Ausgangspunkt für ihre persönlichen Reflexionen zum Thema Deutschland. Die Web-Site stellt das Buch ausführlich vor und liefert zusätzliche Informationen zum Thema Mauer (in Englisch).

Die Website informiert über das Dokumentationsprojekt "The Lost Border - Photographs of the Iron Curtain" des Fotografen Brian Rose. Rose hatte 1985 damit begonnen den Eisernen Vorhang, der Ost- und Westeuropa trennte, fotografisch zu dokumentieren. Der Fall der Mauer 1989 führte zu einer Ausweitung des Projekts. Die Site zeigt zahlreiche Aufnahmen aus dem international beachteten Projekt. Hinzu kommen zahlreiche Aufnahmen, die die Veränderungen nach 1989 und das Verschwinden der ehemaligen Grenzen zeigen. Als Begleittext fungiert ein von Anthony Bailey verfasstes "Requiem for the Iron Curtain (in Englisch)."