Chronik

30 Jahre Mauerfall„Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das sofort, unverzüglich“. Vor 30 Jahren löst der legendär gewordene Versprecher des SED-Politbüromitglieds Günter Schabowski aus, womit niemand gerechnet hat: Am Abend des 9. November 1989 bringen tausende Berliner aus Ost und West die Mauer zu Fall, die seit 28 Jahren ihre Stadt spaltet und ein Symbol für die politische Teilung Deutschlands und der Welt geworden ist.

Montagsdemonstration auf dem Karl-Marx-Platz in Leipzig; Aufnahme 16. Oktober 1989

16. Oktober 1989

Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren in Leipzig. Sie fordern die Zulassung des Neuen Forum, freie Wahlen sowie Reise-, Presse- und Meinungsfreiheit. Auch parallele... Mehr
Offizieller Amtsantritt von Egon Krenz (r.), dem neuen Generalsekretär des ZK der SED, vor dem Sitz des Staatsrates am Marx-Engels-Platz; Aufnahme 24. Oktober 1989

17./18. Oktober 1989

Ein erbitterter Machtkampf im SED-Politbüro endet mit dem Sturz Erich Honeckers, der gezwungen wird, seinen Abgang im SED-Zentralkomitee mit gesundheitlichen Gründen zu... Mehr
Kundgebung in Ost-Berlin, 4. November 1989

4. November 1989

Auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz demonstrieren vom Morgen bis zum Nachmittag 250.000 bis 500.000 Menschen für Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit.... Mehr
Egon Krenz und Günter Schabowski (v. l. n. r.) halten vor dem Gebäude des ZK der SED in Ost-Berlin eine Ansprache vor SED-Mitgliedern; Aufnahme 8. November 1989

8. November 1989

In Ost-Berlin wird eine dreitägige Sitzung des SED-Zentralkomitees eröffnet, zu deren Beginn das Politbüro geschlossen zurücktritt.... Mehr
Günter Schabowski gibt auf der internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin die neue Reiseregelung bekannt; Aufnahme 9. November 1989

9. November 1989

Internationale Pressekonferenz am 9. November 1989 in Ost-Berlin: Günter Schabowski, seit dem 6. November Sekretär des ZK der SED für Informationswesen, gibt die neue... Mehr
Öffnung des neuen Grenzübergangs Schlesische Straße/Puschkinallee in Berlin, 11. November 1989

11. November 1989

An diesem Samstag strömen weit über eine Million Ost-Berliner und Bewohner des Umlandes nach West-Berlin. Der Autoverkehr bricht zusammen und im Zentrum, auf dem... Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von Dajana Marquardt aus... Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
Flucht in den Westen

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen - und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

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