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Checkpoint Charlie

Der Grenzübergang in der Friedrich-/Ecke Zimmerstraße

Der Checkpoint Charlie ist einer der geschichtsträchtigsten Orte an der Mauer in Berlin. Der Grenzübergang an der Friedrich-/Ecke Zimmerstraße war einer von drei alliierten Kontrollpunkten, die entsprechend dem Alphabet Checkpoint Alpha, Bravo und eben Charlie genannt wurden. Am Checkpoint Charlie gelangen einige Fluchten, noch mehr aber scheiterten. Weltweit bekannt wird der Checkpoint Charlie im Oktober 1961. Nachdem die DDR-Führung versucht, die Rechte der westlichen Alliierten einzuschränken, spitzt sich die Lage zu. Die Vereinigten Staaten fahren Panzer auf, die Sowjetunion reagiert. 16 Stunden lang stehen sich je 30 Panzer gegenüber, nur wenige Meter voneinander entfernt und mit scharfer Munition bestückt. Für viele Menschen hat es den Anschein, der 3. Weltkrieg stehe kurz vor dem Ausbruch. Heute ist am Checkpoint Charlie ein Nachbau der ursprünglichen Kontrollbaracke der Amerikaner zu sehen. Das Original von 1989 steht im Alliierten Museum in Berlin Dahlem. Die überlebensgroßen Portraitfotos eines amerikanischen und eines russischen Soldaten sind eine Installation des Berliner Künstlers Frank Thiel. Sie sind 1994 kurz vor dem Abzug der alliierten Streitkräfte aus Berlin entstanden. Entlang der Friedrich-, der Zimmer- und der Schützenstraße gibt es seit 2006 eine Open-Air-Ausstellung zum Thema Berliner Mauer.




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