Flucht in den Westen

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen - und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

„In Verbindung bleiben“

„In Verbindung bleiben“ Über die gerade erst errichtete Mauer hinweg warfen sich Ost-Berliner Grenzpolizisten und Menschen aus West-Berlin an der Bernauer Straße kleine Papierzettel zu.

Reaktionen auf den Mauerbau

Westliche Reaktionen auf den MauerbauNach dem 13. August 1961 warten die Deutschen vergebens auf Gegenmaßnahmen der Westmächte; schon mit ersten Reaktionen lassen sich die West-Alliierten Zeit. Für die Sowjetunion ist mit dem Bau der Mauer und der Unterbindung des Flüchtlingsstroms der Konfliktherd Berlin eingedämmt und die Existenz der DDR machtpolitisch gesichert.

Im Bildzentrum ist eine große Ansammlung von Menschen, die Schlange stehen. Uniformierte Männer kontrollieren ihre Papiere. Rechts im Bild ist das Gebäude der Übergangsstelle, links eine Autokolonne.

5. Januar 1964

Durch das Passierscheinabkommen können West-Berlinerinnen und -Berliner erstmals seit dem Mauerbau wieder ihre Verwandten in Ost-Berlin besuchen. Mehr
Das Buchcover ist schwarz, der Titel „Im Zentrum der Spionage“ rot. Unterhalb des Titels sieht man wie durch einen Türspion auf ein Porträt von Werner Stiller mit schwarzem Balken über den Augen. Über dem Foto ist zu lesen: „Deutschen Demokratischen Republik“ und angeschnitten: „Ministerium für Staatssicherheit“.

19. Januar 1979

Der Stasi-Spion Werner Stiller läuft in den Westen über. Aufgrund seiner Hinweise werden 44 Agenten der Stasi in der Bundesrepublik enttarnt. Mehr
Eine Kabelrolle ist zentral im Bild. Ein Teil der Abdeckung fehlt und man erkennt die untere Hälfte von zwei Männern, die im Inneren der Rolle sitzen. Einer hält den oberen Teil der Abdeckung fest, der ihre Oberkörper verdeckt.

31. Januar 1965

West-Berliner Fluchthelfer schleusen im Inneren einer zwei Meter hohen Kabelrolle mehrere Flüchtlinge aus der DDR in den Westen. Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von heute. Mehr

Arbeitsblätter für die Grundschule

10 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für die Grundschule Dadurch können die Inhalte der Website auch im Schulunterricht genutzt werden. Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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