Flucht in den Westen

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen - und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

„In Verbindung bleiben“

„In Verbindung bleiben“ Über die gerade erst errichtete Mauer hinweg warfen sich Ost-Berliner Grenzpolizisten und Menschen aus West-Berlin an der Bernauer Straße kleine Papierzettel zu.

Reaktionen auf den Mauerbau

Westliche Reaktionen auf den MauerbauNach dem 13. August 1961 warten die Deutschen vergebens auf Gegenmaßnahmen der Westmächte; schon mit ersten Reaktionen lassen sich die West-Alliierten Zeit. Für die Sowjetunion ist mit dem Bau der Mauer und der Unterbindung des Flüchtlingsstroms der Konfliktherd Berlin eingedämmt und die Existenz der DDR machtpolitisch gesichert.

Die künstliche, aber sehr echt aussehende Kuh steht auf einer Holzkonstruktion vor einem LKW. In ihrer Seite ist eine Öffnung zu erkennen.

7. Juli 1969

Fluchthelfer versuchen, eine 18-Jährige in dem Hohlkörper einer „trojanischen Kuh“ in den Westen zu bringen. Mehr
Berlin-Besuch von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer am 12. und 13. Juli 1961, rechts der Minister für gesamtdeutsche Fragen Ernst Lemmer

13. Juli 1961

In Berlin äußert sich Bundeskanzler Konrad Adenauer zur Fluchtwelle aus der DDR: „Es scheint eine Panik ausgebrochen zu sein in der Zone“. Mehr
Das Bild zeigt eine technische Zeichnung des Zauns und ist betitelt mit Grenzsignal- und Sperrzaun 2 (B). Rechts vom Zaun steht freundwärts und: Betonsäulen 2,9 m, Streckmetall, Stacheldraht Crom-Nickel, Wildabweisung, Kabelkanaltrog, Kosten pro Kilometer ca. 125 TM. Am rechten Blattrand ist vermerkt: Geheime Verschlußsache, GVS-Nr. 0 691 582, 31 Ausf. Blatt 24, Anlage 11.

31. Juli 1985

Die innerdeutsche Grenze wird kontinuierlich ausgebaut. An die Stelle von Minen tritt eine verstärkte elektronische Grenzsicherung. Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von heute. Mehr

Arbeitsblätter für die Grundschule

Insgesamt 33 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Grundschule sowie Sek I und II. Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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