Kunst an der Grenze

Kunst an der GrenzeWenn von Kunst an der Berliner Mauer die Rede ist, denken heute wohl die meisten zuerst an die East Side Gallery. Was dagegen in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund gerückt ist, ist die Kunst, die in den 28 Jahren zuvor auf der Westseite der Mauer geschaffen wurde.

Checkpoint Charlie

Checkpoint CharlieDer Checkpoint Charlie war ein Hotspot des Kalten Krieges. Der alliierte Kontrollpunkt gegenüber der Grenzübergangsstelle Friedrichstraße diente als einer der wichtigsten Übergänge zwischen Ost- und West-Berlin. Hier standen sich kurz nach dem Mauerbau sowjetische und amerikanische Panzer direkt gegenüber. Heute besuchen jährlich etwa vier Millionen Menschen aus aller Welt den Checkpoint Charlie

East Side Gallery

East Side GalleryDie East Side Gallery ist der längste noch erhaltene Abschnitt der Berliner Mauer. 1990 schufen 118 Künstler:innen aus 21 Ländern eine einzigartige Freiluftgalerie, indem sie die Ostseite der Mauer entlang der Mühlenstraße bemalten. Ihre Kunstwerke sind ein Ausdruck der Freude über den Fall der Mauer. Heute kommen jedes Jahr etwa vier Millionen Menschen aus aller Welt an die East Side Gallery.

Technische Zeichnung des Grenzturmes mit der Überschrift: Stahlbetonfertigteilübersicht.

Januar 1983

Wegen ihrer geringen Stabilität werden die alten, runden Wachtürme an der Berliner Mauer gegen wetterfestere, quadratische Modelle ausgetauscht. Mehr
Eine Frau steckt grinsend den Kopf durch ein großes Loch in der Mauer, weitere Menschen stehen hinter ihr. Auf der anderen Seite im Vordergrund stehen zwei lächelnde Grenzsoldaten, die sich mit den Menschen durch das Loch zu unterhalten scheinen. Im Hintergrund ist das Reichstagsgebäude zu erkennen.

3. Januar 1990

An der Grenze sind immer noch Soldaten postiert – wozu ist vielen unklar: „Motiv zum Grenzdienst fehlt", heißt es auf einer Kommandeurstagung der DDR-Grenzschützer. Mehr
Das Buchcover ist schwarz, der Titel „Im Zentrum der Spionage“ rot. Unterhalb des Titels sieht man wie durch einen Türspion auf ein Porträt von Werner Stiller mit schwarzem Balken über den Augen. Über dem Foto ist zu lesen: „Deutschen Demokratischen Republik“ und angeschnitten: „Ministerium für Staatssicherheit“.

19. Januar 1979

Der in der DDR-Westspionage tätige Stasi-Offizier Werner Stiller läuft in den Westen über. Aufgrund seiner Hinweise werden 44 Agenten der Stasi enttarnt. Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von heute. Mehr

Arbeitsblätter für die Grundschule

Insgesamt 33 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Grundschule sowie Sek I und II. Mehr

Spurensuche mit der App "Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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