Flucht in den Westen

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen - und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

„In Verbindung bleiben“

„In Verbindung bleiben“ Über die gerade erst errichtete Mauer hinweg warfen sich Ost-Berliner Grenzpolizisten und Menschen aus West-Berlin an der Bernauer Straße kleine Papierzettel zu.

Reaktionen auf den Mauerbau

Westliche Reaktionen auf den MauerbauNach dem 13. August 1961 warten die Deutschen vergebens auf Gegenmaßnahmen der Westmächte; schon mit ersten Reaktionen lassen sich die West-Alliierten Zeit. Für die Sowjetunion ist mit dem Bau der Mauer und der Unterbindung des Flüchtlingsstroms der Konfliktherd Berlin eingedämmt und die Existenz der DDR machtpolitisch gesichert.

Porträtaufnahme von Erich Honecker.

3. Mai 1974

Erich Honecker bekräftigt auf einer Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates angesichts der gestiegenen Anzahl von Fluchten und Fluchtversuchen den Schießbefehl. Mehr
Durch die Bildmitte geht eine Mauer aus Hohlblocksteinen, in der eine große Lücke klafft. Im Vordergrund stehen Polizisten und schauen durch die Mauerlücke auf eine Gruppe Soldaten und Arbeiter, die vor einer mehrere Meter hohen Absperrung aus Holz und Stacheldraht stehen.

26. Mai 1962

Sprengstoffanschlag auf die Mauer: In der ersten Stunde des 26. Mai 1962 reißen Detonationen an der Bernauer/Ecke Schwedter Straße ein großes Loch in die Mauer. Mehr
Im Vordergrund links ist ein Stück Mauer zu sehen, das mit einem Wachturm abschließt. Rechts davon befinden sich die Grenzsicherungsanlagen der Übergangsstelle Heinrich Heine Straße, dahinter stehen drei Wohnblocks.

30. Mai 1990

Der DDR-Ministerrat beschließt, dass ab dem 1. Juli 1990 in Berlin möglichst alle durch die Mauer unterbrochenen Straßenübergänge geöffnet werden sollen. Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von heute. Mehr

Arbeitsblätter für die Grundschule

Insgesamt 33 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Grundschule sowie Sek I und II. Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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