Lenné-Dreieck
Umweltschützer an der Mauer
Flucht nach Ost-Berlin: Räumung des Lenné-Dreiecks, 01.07.1988 (Foto: picture alliance / dpa - Metin Yilmaz)
Im Zuge eines Gebietsaustausches 1988 kommt das Lenné-Dreieck zwischen Lennéstraße, Bellevuestraße und Ebertstraße zu West-Berlin. Es liegt zwar westlich der Mauer, gehört aber ursprünglich zu Ost-Berlin. Noch im Mai, kurz vor dem offiziellen Austauschtermin, wird es von West-Berliner Autonomen und Umweltschützern besetzt.
Als die West-Berliner Polizei am 1. Juli 1988 das Gebiet räumen will, retten sich die rund 200 Besetzer über die Mauer, werden von den Grenzern mit Lastwagen weggebracht und später in kleinen Gruppen aus Ost-Berlin über die normalen Grenzübergänge in den Westen abgeschoben.