Flucht in den Westen

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen - und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

„In Verbindung bleiben“

„In Verbindung bleiben“ Über die gerade erst errichtete Mauer hinweg warfen sich Ost-Berliner Grenzpolizisten und Menschen aus West-Berlin an der Bernauer Straße kleine Papierzettel zu.

Reaktionen auf den Mauerbau

Westliche Reaktionen auf den MauerbauNach dem 13. August 1961 warten die Deutschen vergebens auf Gegenmaßnahmen der Westmächte; schon mit ersten Reaktionen lassen sich die West-Alliierten Zeit. Für die Sowjetunion ist mit dem Bau der Mauer und der Unterbindung des Flüchtlingsstroms der Konfliktherd Berlin eingedämmt und die Existenz der DDR machtpolitisch gesichert.

Das Landschaftsbild ist dominiert von einer riesigen, schwarzen Explosionswolke.

5. Oktober 1961

Der Ausbau der Sperranlagen und die Arbeiten zur Errichtung eines 100 Meter breiten Todesstreifens am Berliner Außenring werden fortgesetzt. Mehr
Die technische Zeichnung einer Selbstschussanlage ist beschriftet mit: Halterung, Schalter, Mine, Spanndraht. Über der Zeichnung steht als Titel: SM-70 mit Halterung.

5. Oktober 1983

Erich Honecker kündigt öffentlich den vollständigen Abbau der rund 60.000 Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze und die Räumung der Erdminen an. Mehr
Links im Bild ist eine Reihe Volkspolizisten zu sehen, die eine Kette bilden, indem sie ihre Arme untergehakt haben. Rechts steht ein Mann in Jeansjacke vor ihnen, der ihnen einen Vogel zeigt.

7. Oktober 1989

In Ost-Berlin und mehreren weiteren Städten kommt es bei Protesten der Bevölkerung zu schweren Übergriffen der Volkspolizei und zu Massenfestnahmen. Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von heute. Mehr

Arbeitsblätter für die Grundschule

Insgesamt 33 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Grundschule sowie Sek I und II. Mehr

Spurensuche mit der App "Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
Zum Seitenanfang