„In Verbindung bleiben“

„In Verbindung bleiben“ Über die gerade erst errichtete Mauer hinweg warfen sich Ost-Berliner Grenzpolizisten und Menschen aus West-Berlin an der Bernauer Straße kleine Papierzettel zu.

Ursachen für den Bau der Berliner Mauer

Flucht aus der DDR vor dem MauerbauDreieinhalb Millionen Menschen flüchten zwischen 1945 und 1961 aus der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR in die Bundesrepublik. Sie fliehen aus unterschiedlichen Gründen.

Mauerbau: 13. August 1961

Der Tag des MauerbausIn der Nacht zum Sonntag, dem 13. August 1961, erteilt SED-Chef Walter Ulbricht den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze. Die Einsatzleitung obliegt Politbüro-Mitglied Erich Honecker.

Reaktionen auf den Mauerbau

Westliche Reaktionen auf den MauerbauNach dem 13. August 1961 warten die Deutschen vergebens auf Gegenmaßnahmen der Westmächte; schon mit ersten Reaktionen lassen sich die West-Alliierten Zeit. Für die Sowjetunion ist mit dem Bau der Mauer und der Unterbindung des Flüchtlingsstroms der Konfliktherd Berlin eingedämmt und die Existenz der DDR machtpolitisch gesichert.

Flucht in den Westen

Flucht in den WestenMit dem Mauerbau in Berlin ist das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger in den Westen geschlossen. Eine Flucht ist nur noch unter großen Gefahren möglich. Dennoch nehmen zahlreiche Menschen das Wagnis auf sich.

In dem interaktiven Video geben fünf Zeitzeugen Auskunft über die persönlichen Gründe für ihre Flucht. Sie berichten, mit welchen Mitteln das SED-Regime versuchte, Fluchten in den Westen zu stoppen - und auf welchen Wegen es ihnen gleichwohl gelang, die Sperranlagen zu überwinden.

Im Vordergrund stehen mehrere uniformierte Männer zwischen Stacheldrahtverhauen. Im Hintergrund sind Haufen von Holzlatten und halbzerstörte Hütten zu sehen.

6. Oktober 1961

Der DDR-Minister für Nationale Verteidigung befiehlt den Gebrauch von Schusswaffen an der Grenze. Um diesen Befehl umzusetzen, werden freie Schussfelder geschaffen. Mehr
Im Bildzentrum ist eine Bahnbrücke, die darunter verlaufende Straße ist zugemauert. Links steht ein Transporter, daneben ein paar Männer. Auf dem Dach des Transporters filmt ein Kameramann Richtung Mauer, vor der eine Rauchschwade aufsteigt. Rechts im Vordergrund steht ein Wagen des Studios am Stacheldraht, die sechs Lautsprecher auf dem Dach sind auf die Mauer gerichtet.

16. Oktober 1961

Mobile Lautsprecherstationen senden vom Westteil Berlins in den Ostsektor. Das Studio am Stacheldraht will Grenzpolizisten davon abhalten, auf Flüchtende zu schießen. Mehr
Links im Vordergrund steht ein Uniformierter mit dem Rücken zur Kamera. Von rechts kommend fährt eine Fahrzeugkolonne durch die Grenzsperren im Hintergrund auf die Bildmitte zu. Das zweite Auto ist ein Zivilwagen, vor und hinter ihm fahren Soldaten in Jeeps.

25.–28. Oktober 1961

Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie: Der Streit um den ungehinderten Zugang der westlichen Alliierten nach Ost-Berlin lässt den Kalten Krieg beinahe eskalieren. Mehr

Mauer und Todesstreifen

Wie hat sich der frühere Todesstreifen seit dem Fall der Mauer verändert? Aufnahmen der Grenztruppen aus den 1980er-Jahren und Vergleichsfotos von heute. Mehr

Arbeitsblätter für die Grundschule

10 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für die Grundschule Dadurch können die Inhalte der Website auch im Schulunterricht genutzt werden. Mehr

App „Die Berliner Mauer"

Rund 156 Kilometer lang war die Mauer, die von August 1961 bis November 1989 West-Berlin vom Umland trennte. Sie verschwand, ebenso wie der Staat, der sie errichtet... Mehr
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